Tipps und Tricks zum Schreiben einer guten Erörterung
In einer Erörterung bezieht man zu einem Standpunkt Stellung und argumentiert entsprechend.
Grundsätzlich gibt es 2 Erörterungstypen.
Die Textgebundene Erörterung
Dabei ist man an einen im Text gegebene Frage/Behauptung gebundene und gibt zu diesem Thema seine Meinung ab. Seine Meinung stützt man mit gute Argumenten. Die Textgebundene Erörterung besteht aus 3 Teilen, der Einleitung, dem Hauptteil und dem Schluss.
Der Hauptteil besteht zum Großteil nur aus der
Erörterung selbst, in dieser belegt man seine Meinung mit Argumenten, man sollte immer "eine Ecke weiterdenken" und sich an Fakten halten.
Richtig argumentieren:
Richtiges argumentieren ist eigentlich relativ einfach, man muss nur einige Dinge beachten.
Man stellt am Anfang ein Argument auf, beispielsweise "Fastfood ist ungesund"
Man belegt dies nun mit einem Beleg, in unserem Fall "Fastfood macht dick"
Am Ende nennt man ein Beispiel zum Beleg "mein Freund ist oft Fastfood und ist sehr dick"
Ein richtiges Argument besteht also immer aus 3 Teilen, dem Argument ansich, einem Beleg und dem Beispiel, es ist sehr wichtig das keiner dieser Teile vergessen wird, denn sonst wird nicht richtig argumentiert.
Das richtige argumentieren belohnen Lehrer sehr oft
Die Freie Erörterung
Diese Erörterungsart besteht zu Großteilen im Hauptteil aus einem Pro und Kontra Teil, in diesem werden Pro Argumente für deine Behauptung und beim Kontra entsprechend Gegenargumente dargelegt.
Aufbau einer Erörterung:
1. Einleitung – Die Einführung in das Thema
Man führt den Leser langsam auf das Thema hin, die Einleitung endet in fast allen Fällen mit dem Wiederholen der Behauptung/Frage (diese sollte ebenfalls in der Überschrift stehen)
2. Hauptteil – Das Herzstück der Erörterung
Argument (Fastfood ist ungesund)
Beleg (Fastfood macht dick)
Beispiel (mein Freund isst oft Fastfood und ist sehr dick)
Von diesem Teil jeweils im Pro und Kontrabereich 2-4 gute Argumente!
3. Schluss – Das runde Ende der Erörterung
Beispiel Erörterung
Ist eine Todesstrafe bei schweren Gewaltverbrechen angesichts der vielen Wiederholungstätern sinnvoller als eine Gefängnisstrafe? In vielen Internetforen wird über dieses Thema oft diskutiert.
Gegen die Einführung einer Todesstrafe spricht, dass es eventuell nicht der wirkliche Täter ist. Dann würde das Gericht einen Falschen verurteilen und auch den Falschen umbringen, sodass der wirkliche Täter noch frei herumlaufen würde. Außerdem würde man gegen die zehn Gebote verstoßen, wenn man den Täter umbringt, da auch dieser ein Recht auf Leben hat. Man könnte die Bevölkerung und somit auch die Opfer vor dem Täter schützen, indem man ihn zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe verurteilt. Nicht nur für 25 Jahre, sondern wirklich bis an das Ende seines Lebens. Bei Einführung einer Todesstrafe hätte der Täter keine Chance sich zu bessern, sobald er aus dem Gefängnis entlassen werden würde. Und so, wenn er umgebracht werden würde, müsste auch seine Familie noch leiden und trauern.
Für die Einführung einer Todesstrafe spricht, dass der Täter nie wieder irgendein Verbrechen begehen würde. So hätten wir in Deutschland vielleicht eine geringere Anzahl an schweren Gewaltverbrechen wie zum Beispiel Mord oder Vergewaltigungen. Die Todesstrafe würde wahrscheinlich einige Menschen, die ein Verbrechen begehen wollen, abschrecken, sodass diese es sich vielleicht doch anders überlegen. Bei Einführung einer Todesstrafe hätte der Staat und so auch die Bevölkerung mehr von den zu zahlenden Steuern, da die Gefängnisse leerer werden würden und die Täter nicht Jahre lang auf Kosten des Staates versorgt werden müssten. In Internetforen findet man, nebenbei bemerkt, einen höheren Prozentsatz für die Todesstrafe, als gegen sie.
Ich persönlich bin für die Einführung einer Todesstrafe, da ich denke, dass die Abschreckung wirklich viele Menschen nachdenklich macht, bevor sie handeln und ein Verbrechen begehen. Außerdem denke ich, bei der hohen Zahl an Wiederholungstätern, dass die „Beseitigung“ solcher besser wäre, als sie nach 20 bis 25 Jahren wieder frei zu lassen. Allerdings würde dort auch die Gefängnisstrafe „für immer!!!“ abhelfen.
Erörterung
Erörterung Cannabis legalisieren?
Keine illigale Droge ist weiter verbreitet als Cannabis und über keine andere Droge werden so viele kontroversen Diskussionen geführt wie heute.Für die einen sind die Cannabisprodukte, Haschisch und Marihuana Teufelszeug, das die Jugend in den Abgrund zu reißen droht.Andere widerum, darunter viele Konsumenten, halten Cannabis für harmloser als Alkohol und würden es am liebsten legalisiert sehen.Eine mögliche Legalisierung von der weichen Droge hätte weitreichende Vorteile;In mehreren medizinischen Studien wurde erwiesen, dass Cannabis bei Krebs,Glaukom, Krämpfen u. Bewegungsstörungen sowie Epilepsie, Migräne u.v.a Erleichterung verschafft. Ein staatlich kontrollierter Markt für Cannabisprodukte wäre von Vorteil für den Konsumenten, der sich sicher sein kann, eine Droge zu konsumieren, die frei von Streckmitteln wie z.B Milchzucker, Mehl, Schuhcreme und Verschnittmittel wie z.B Paracetamol, Coffein und Amphetamine gewinnsüchtiger Dealern ist. Der Umsatz der Drogenmafia würde sich in Deutschland durch die Legalisierung von Cannabisprodukten verringern. In der Folge gäbe es weniger Dealer, was vielen Menschen, gerade der Langbevölkerung, den Zugang zu anderen harten Drogen erschweren würde.Der illegale Drogenhandel kann von keinem Finanzamt kontrolliert werden. Ein legaler Handel mit Cannabis wäre hingegen eine zusätzliche Geldquelle für unseren armen Staat.Noch müssen Polizisten, Staatsanwälte und Richter sich mit Cannabis beschäftigen, dabei gibt es wirklich wichtigeres zu tun, z.B das organisierte Verbrechen zu bekämpfen und die Sicherheit im Allgemeinen zu gewährleisten.DIese Ziele würden durch eine Legalisierung von Cannabis unterstützt, da zusätzliche Kräfte der Strafverfolgungsbehörden dafür bereitgestellt werden könnten.Außerdem sollte man nich vergessen, dass durch die staatliche Herstellung von weichen Drogen ein großes Potential an Arbeitsplätzen bereit stehen würde. zum einen gäbe es weniger Bürger, die arbeitslos wären, was bedeutet, dass mehrstellige Summen an Sozialleistungen (Arbeitslosengeld, Sozialhilfe) eingespart werden.Mit diesem Geld könnte man z.B Zentren für Suchtopfer errichten oda bezahlen. Suchtopfer in dem Sinne, die der Abhängigkeit von harten Drogen nicht mehr entfliehen können.Die weiche Droge Cannabis hat kaum Todesopfer herforgebracht, hingegen gab es bei der legalen Droge Alkohol schon tausende.Doch sind Gefahren physischer Störungen bei langem Konsum von Alkohol und Cannabis vergleichbar.Bei Konsum von Cannabis aus Langeweile oder Depressionen z.B Liebeskummer wird abgeraten, da es dann sehr leicht zu physischer Abhängigkeit kommen kann.Der Dauerkonsum bringt noch weitere negativen Aspekte, die sich mit Konzentrationsstörungen und Antriebslosigkeit schnell in den schullischen Leistungen wiederspiegeln lassen. Angstzustände, bis hin zur Phychose können auftreten und die eigene Persönlichkeit total zerstören, was meist zu noch höherem Konsum führen kann.Dauerkonsum verursacht auch Depressivität und vermindert sehr stark die Leistungsfähigkeit, in schon nur leichten sportlichen Aktivitäten.Dauerkonsum muss nicht sein, deshalb denke ich, dass der Verkauf von kleinen Mengen weicher Drogen wie Hanfprodukte legalisiert werden sollte. Mit diesem Schritt unterbindet man einen kriminellen Markt, es entstehen Arbeitsplätze und das Finanzamt sorgt für Steuern aus Verkauf und Löhnen für den Staat.