Erörterung - Infos zum Thema

Tipps und Tricks zum Schreiben einer guten Erörterung

 
In einer Erörterung bezieht man zu einem Standpunkt Stellung und argumentiert entsprechend.
 

Grundsätzlich gibt es 2 Erörterungstypen.

 Die Textgebundene Erörterung
 
Dabei ist man an einen im Text gegebene Frage/Behauptung gebundene und gibt zu diesem Thema seine Meinung ab. Seine Meinung stützt man mit gute Argumenten. Die Textgebundene Erörterung besteht aus 3 Teilen, der Einleitung, dem Hauptteil und dem Schluss.
Der Hauptteil besteht zum Großteil nur aus der Erörterung selbst, in dieser belegt man seine Meinung mit Argumenten, man sollte immer "eine Ecke weiterdenken" und sich an Fakten halten.

Richtig argumentieren:
Richtiges argumentieren ist eigentlich relativ einfach, man muss nur einige Dinge beachten.
Man stellt am Anfang ein Argument auf, beispielsweise "Fastfood ist ungesund"
Man belegt dies nun mit einem Beleg, in unserem Fall "Fastfood macht dick"
Am Ende nennt man ein Beispiel zum Beleg "mein Freund ist oft Fastfood und ist sehr dick"
 
Ein richtiges Argument besteht also immer aus 3 Teilen, dem Argument ansich, einem Beleg und dem Beispiel, es ist sehr wichtig das keiner dieser Teile vergessen wird, denn sonst wird nicht richtig argumentiert.
Das richtige argumentieren belohnen Lehrer sehr oft :-)
 

Die Freie Erörterung

 
Bei einer freuen Erörterung gibt es keine Vorlage an die man sich halten muss.
Diese Erörterungsart besteht zu Großteilen im Hauptteil aus einem Pro und Kontra Teil, in diesem werden Pro Argumente für deine Behauptung und beim Kontra entsprechend Gegenargumente dargelegt.
 
 

Aufbau einer Erörterung:

 
1. Einleitung - Die Einführung in das Thema
 
Man führt den Leser langsam auf das Thema hin, die Einleitung endet in fast allen Fällen mit dem Wiederholen der Behauptung/Frage (diese sollte ebenfalls in der Überschrift stehen)
 
2. Hauptteil - Das Herzstück der Erörterung
 
Argument (Fastfood ist ungesund)
    Beleg (Fastfood macht dick)
        Beispiel (mein Freund ist oft Fastfood und ist sehr dick)
Von diesem Teil jeweils im  Pro und Kontrabereich 2-4 gute Argumente!
 
3. Schluss - Das runde Ende der Erörterung
 

Man zieht ein Schlussfazit aus den vorran gegangenen Argumenten und forumliert auf ca. 0,5 - 1 Seite seine eigene Meinung.

Nun sollten Sie in der Lage sein eine gute Erörterung zu schreiben.

 

Hier finden Sie weitere Infos zum Thema Erörterung: Erörterung

Beachtet auch unsere Schwester Seiten zum Thema Inhaltsangabe Der Verdacht Die Welle Interpretation Roman Textbeschreibung Charakterisierung Kurzgeschichte !!

Alle sterben, auch die Löffelstöre Kathrin Aehnlich Erörterung und Lösungen

Alle sterben, auch die Löffelstöre Kathrin Aehnlich dass ist die Pflichtlektüre für alle Realschüler in BW dieses Jahr doch was passiert in Alle sterben, auch die Löffelstöre Kathrin Aehnlich eigentlich? Alle sterben, auch die Löffelstöre hört sich erstmal komisch an, man fragt sich was sind Löffelstöre?

Buchbeschreibung Alle sterben, auch die Löffelstöre:

Dass eine Freundschaft aus Kindheitstagen weit bis ins Erwachsenenalter Bestand hat, zeigt uns Kathrin Aehnlich in diesem Buch, in welchem sie die Geschichte von Paul und Skarlet erzählt. Als Paul stirbt, beginnt die Erzählung dieser wunderbaren Freundschaft.

Immer wieder wandert die Autorin zwischen der Vergangenheit, in der wir das Kennenlernen und die Freundschaft der beiden Protagonisten beobachten dürfen, und der gegenwärtlichen Trauer um Paul hin und her.

Locker und leicht erzählt Kathrin Aehnlich von den Problemen in der Kindheit, den gemeinsamen Vorlieben, den Neckereien und Erlebnissen von Paul und Skarlet. Nie vergißt man allerdings beim Lesen, dass Paul bereits verstorben ist und so liest man die ab und zu sehr zum schmunzeln bringenden Anekdoten doch auch immer mit etwas Melancholie im Herzen.

Mit einer Leichtigkeit, Worte in Freundschaft zu verwandeln, hat die Autorin es geschafft, dass selbst dem Leser ein Gefühl der Freundschaft ins Herz wandert. Am Ende nimmt die Melancholie dann Überhand und ich glaube, es gibt kaum einen Leser, der nicht zum Taschentuch greifen müßte.

Eine wunderbare Geschichte über die Freundschaft, die tatsächlich mit dem Gedanken endet, dass alle sterben. Auch die Löffelstöre.

Alle sterben, auch die Löffelstöre!

Erörterung zur Todesstrafe

Erörterung Todesstrafe

Beispiel Erörterung

Ist eine Todesstrafe bei schweren Gewaltverbrechen angesichts der vielen Wiederholungstätern sinnvoller als eine Gefängnisstrafe? In vielen Internetforen wird über dieses Thema oft diskutiert.

Gegen die Einführung einer Todesstrafe spricht, dass es eventuell nicht der wirkliche Täter ist. Dann würde das Gericht einen Falschen verurteilen und auch den Falschen umbringen, sodass der wirkliche Täter noch frei herumlaufen würde. Außerdem würde man gegen die zehn Gebote verstoßen, wenn man den Täter umbringt, da auch dieser ein Recht auf Leben hat. Man könnte die Bevölkerung und somit auch die Opfer vor dem Täter schützen, indem man ihn zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe verurteilt. Nicht nur für 25 Jahre, sondern wirklich bis an das Ende seines Lebens. Bei Einführung einer Todesstrafe hätte der Täter keine Chance sich zu bessern, sobald er aus dem Gefängnis entlassen werden würde. Und so, wenn er umgebracht werden würde, müsste auch seine Familie noch leiden und trauern.

Für die Einführung einer Todesstrafe spricht, dass der Täter  nie wieder irgendein Verbrechen begehen würde. So hätten wir in Deutschland vielleicht eine geringere Anzahl an schweren Gewaltverbrechen wie zum Beispiel Mord oder Vergewaltigungen. Die Todesstrafe würde wahrscheinlich einige Menschen, die ein Verbrechen begehen wollen, abschrecken, sodass diese es sich vielleicht doch anders überlegen. Bei Einführung einer Todesstrafe hätte der Staat und so auch die Bevölkerung mehr von den zu zahlenden Steuern, da die Gefängnisse leerer werden würden und die Täter nicht Jahre lang auf Kosten des Staates versorgt werden müssten. In Internetforen findet man, nebenbei bemerkt, einen höheren Prozentsatz für die Todesstrafe, als gegen sie.

Ich persönlich bin für die Einführung einer Todesstrafe, da ich denke, dass die Abschreckung wirklich viele Menschen nachdenklich macht, bevor sie handeln und ein Verbrechen begehen. Außerdem denke ich, bei der hohen Zahl an Wiederholungstätern, dass die „Beseitigung“ solcher besser wäre, als sie nach 20 bis 25 Jahren wieder frei zu lassen. Allerdings würde dort auch die Gefängnisstrafe „für immer!!!“ abhelfen.

 

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